Autor Thema: Osiris: New Dawn  (Gelesen 431 mal)

Jasira

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Osiris: New Dawn
« am: 26. Dezember 2016, 18:30 »
Da Dirk einen Erlebnisbericht wollte, habe ich mal diesen Fred eröffnet. :)

Sascha ist Schuld! Er hat mich auf dieses Spiel aufmerksam gemacht und da er schon zugeschlagen hat, habe ich es ihm gleich getan. Das ist auch der Grund, warum wir erstmal in ARK pausieren. ;)
Prinzipiell muss man sagen, dass die Mechaniken denen von ARK ähneln und das Spiel sich in einer frühen Beta (Aussage der Entwickler) befindet. Bestimmte Spielmechaniken bzw. Skills sind noch nicht integriert und die Planetenoberfläche ist erst zu einem Teil fertig....zumindest wirkt das so, da ein sehr großer Landstrich nur aus Sandwüste besteht und ich mir nicht vorstellen kann, dass dies so gewollt ist. ;)

Es geht im Spiel darum, dass man auf einem fremden Planeten strandet mit ein paar Ausrüstungsgegenständen und ab diesem Moment muss man überleben. Das heißt für Nahrung, Wasser, sichere Unterkunft und alles weitere sorgen. Statt Dinos gibt es hier außerirdische Lebensformen, die man irgendwann auch erforschen kann. Das ist aber noch nicht im Spiel.
Bei einem Neuanfang sterben so ca. 60% aller Spieler nach 2 bis 3 min, was einem aber ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubert, weil man so verpeilt war. :D Denn man wird quasi ins Spiel geworfen und bekommt derzeit nur eine recht begrenzte Einweisung. Das schmälert das Spielvergnügen aber erstmal überhaupt nicht, da der Planet und die Spielumgebung an sich wirklich gelungen sind. Ein Sandsturm ist schon recht beeindruckend, vermischt mit Regen ist er sichttechnisch die Hölle. Die Nächte definieren das Wort "dunkel" nochmal neu und so schreckhafte Naturen wie ich springen hin und wieder aus dem Stuhl, wenn sich mal wieder ein Alien hinterrücks angeschlichen hat.  :springteufel:
Es gibt jetzt schon Orte im Spiel, wo ich tatsächlich stehen geblieben bin und erstmal alles bestaunt habe. Wenn der erste Meteoritenschauer neben Dir einschlägt, geht der Puls auch leicht in die Höhe und insgesamt finde ich schon, dass sie eine Atmosphäre schaffen, wo man das Gefühl von Einsamkeit und Überlebenskampf bekommt. Wie das im späteren Verlauf des Spiels aussieht, wenn man die ersten Fahrzeuge hat, kann ich noch nicht so genau sagen. Überlebenskampf ist Arbeit und wie in diesem Genre üblich, muss man halt Ressourcen sammeln, um sich alles bauen zu können und da manche Ressourcen selten sind, muss man diese auch suchen. Das macht einen großen Teil der Zeit im Spiel aus und auch beim Sammeln der Ressourcen wird man eigentlich ständig von Aliens gestört, die sich wiederum vom Arbeiten mit der "Spitzhacke" gestört fühlen. ;) Wenn man die ersten Level geschafft hat, ist ein Treffer zwar nicht mehr so gravierend, aber das Spiel sorgt dafür, dass man das Gefühl hat ums Überleben zu kämpfen. Dazu passend gibt es eine nette Überraschung im Spiel, die sehr eindrucksvoll ist und manchmal tödlich enden kann - was ich aber nicht näher erläutern möchte. Das sollte man wirklich das erste Mal selbst erleben und entweder lachen oder sich den Schweiß von der Stirn wischen. :D

Sascha und ich haben vor 3 Tagen das erste Mal eine Höhle erkundet und die war wirklich schön gestaltet. Seitdem haben wir beide auch wieder einen knackigen Po, da die Muskeln die ganze Zeit angespannt waren. :D Man vermutet halt die ganze Zeit, dass gleich Aliens auftauchen und einen angreifen. Das lässt einen dann schon ziemlich aufmerksam in alle Ecken schauen, zumal der Sichtbereich durch das Ausleuchten der Taschenlampe nicht unbegrenzt ist. Da Sascha "Angst" um die gefunden Diamanten hatte, entschieden wir uns gegen eine weitere Erkundung der Höhle und sind wieder raus. Insofern kann ich noch nicht sagen, wie groß die Höhle war. Beim Erkunden erwies sich als hilfreich, dass wir zu 2 waren. So konnte sich einer halbwegs entspannt um den Abbau der Ressourcen kümmern und der Andere hat halt gesichert.

Bisher habe ich etwas über 20 Stunden im Spiel verbracht und zum jetzigen Zeitpunkt macht es einen guten Eindruck. Es fehlt noch einiges an Inhalten, aber es macht wirklich Laune. Die Entwickler selbst geben an, dass man derzeit Inhalt für ca. 40 Stunden Spielzeit integriert hat. Dazu kann ich nichts sagen, da ich noch nicht alles erforscht oder gebaut habe. Was sie aber phänomenal umgesetzt haben, ist der Mehrspielermodus. Sascha hat ein Multiplayerspiel eröffnet und mich bzw. meinen Steam-Account dafür freigeschaltet. Wir können zusammen spielen und ich kann dort auch weiterspielen, wenn er nicht online ist. Ob das so bleibt, keine Ahnung. Ist aber cool.

Werde die Tage mal ein kleines Video machen und das hier reinstellen. Vor allem, um den Ort zu zeigen, den ich echt beeindruckend fand. ;)
Jasira: geboren am 28.05.2002, Renteneintritt 13.03.2015 - das nenn ich mal langsames Leveln! :D

Orlando

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Re: Osiris: New Dawn
« Antwort #1 am: 02. Januar 2017, 20:35 »
Vielen Dank für den Bericht :) Das klingt sehr nett, wenn auch etwas sehr beta.

Ich mag den Early Access von Steam nicht so, man weiss nie, ob die Entwickler irgendwann mal sagen
"So, das wars mit dem Spiel, fertiger wirds nicht... danke noch für die Kohle, Tschüssi" Ist schon öfter passiert.

Aber wenns euch länger fesselt, dann stoße ich vielleicht noch dazu, wenn ihr wollt  :)  (und ich irgendwo Zeit finde ;) )